Communication Strategy

artem

Jahr

2020

Meine Rolle
Recherche, Analyse, Marken- und Kommunikationsstrategie
Team

‍In diesem Projekt stellten wir uns die Frage, wie man Künstler:innen unterstützen kann, damit sie von ihrer Traumberufung besser bzw. erfolgreicher leben können. Dieser Frage sind wir nachgegangen und eine Kommunikationsstrategie gegen die Künstlerarmut entwickelt. Dabei beziehen wir uns hauptsächlich auf die Kunstszene in Deutschland.

artem

Fünf Prozent der befragten Künstler:innen, die sich nicht in Ausbildung befanden, haben ein durchschnittliches jährliches Nettoeinkommen aus künstlerischer Tätigkeit von über 40.000 € [1]. Die meisten Künstler:innen können sich von ihren verkauften Werken kaum ernähren. Manche von ihnen bringen nicht einmal die Kosten auf, die die Produktion der Werke verursacht [2]. Die meisten Künstler arbeiten aus ihrem beruflichen Selbstverständnis heraus über das Rentenalter hinaus noch weiter [3].

[4]

Fragestellungen

> Wie kann man die Gesellschaft für das Thema der Künstlerarmut wachrütteln?
> Wie kann man Aufmerksamkeit erregen, um eine ehrliche und gerechte Stellung heutiger und zukünftiger Künstler:innen zu erzielen?
> Wie kann man die Lage der Künstler:innen gekonnt zur öffentlichen Diskussion stellen?
> Wie können wir Künstler:innen bei der unabhängigen Vermarktung der eigenen Werke unterstützen?

[5]

Strategie

ARTEM ist ein Kollektiv, bei dem das gemeinschaftliche Miteinander an erster Stelle steht. Unsere Gemeinschaft steht für die Gleichberechtigung in der Kunst, denn wir sind der starken Überzeugung, dass jede Stimme Gehör finden sollte, um Kunst und somit Kultur erschaffen zu können. Deshalb wollen wir sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf politischer Ebene ein Bewusstsein für die Qualität, die Bedürfnisse und die Fähigkeiten der Kunstszene schaffen. Dabei sind wir unserer sozialen Verantwortung mehr als bewusst. Aus diesem Grund verstehen wir uns neben der Präsentation von Künstler:innen als aktive Impulsgeber:innen, Berater:innen und Wegbereiter:innen für eine ganzheitliche und neue Kunstlandschaft, wodurch wir nachhaltige Konturen beziehungsweise Silhouetten für Künstler:innen schaffen wollen.


WHY I Wir bringen die Kunstszene auf ein neues Level und formen eine neue Generation von Kunstschaffenden

HOW I Wir nutzen Design, Aktivismus und Technologie, um Kunstschaffenden eine Unterstützung zu bieten, damit sie von ihrer Kunst erfolgreich leben können.

WHAT I Wir kreieren analoge und digitale Produkte, Aktionen und Services für die Zukunft von Kunstschaffenden.

Maßnahmen

Die Maßnahmen wurden anhand der Erkenntnisse aus der SMART-Analyse ausgearbeitet. Generell wird in verschiedenen Stufen darauf abgezielt, alle Stakeholder adäquat anzusprechen. Mit den unterschiedlichen Bündeln der Kommunikation wollen wir im Stil unserer Marke Aufmerksamkeit generieren.

Roadmap

Mehr zum Projekt

Projektdetails: HfG Schwäbisch Gmünd I Masterthesis Strategische Gestaltung SS 2020,
Kurs: Kommunikationsstrategie I Betreuer:in: Julia Wittich

Team:  Andreas Dettling, Andreas Hutter

Detailliertere Einblicke in die Recherche, Analyse, Brand Building und Strategie:

Dokumentation

Quellen: [1] Statista Research Department (2016), Einkommen der erwerbstätigen Künstler in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2015, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/549152/umfrage/einkommen-der-erwerbstaetigen-kuenstler-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/, letzter Zugriff 15. Juni 2020. [2] Wickel, Horst-Peter (2016), Von der Kunst, mit der Kunst zu überleben, https://www.welt.de/regionales/bayern/article157067896/Von-der-Kunst-mit-der-Kunst-zu-ueberleben.html, letzter Zugriff 15. Juni 2020. [3] Prevezanos, Klaudia (2012), Künstler im Alter: Berühmt oder arm?, https://www.dw.com/de/k%C3%BCnstler-im-alter-ber%C3%BChmt-oder-arm/a-16344388, letzter Zugriff 15. Juni 2020. [4] Kirsten, Marlene (2017), Alt, arm, absurd - Künstler am Existenzminimum, https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/lebenszeichen/kuenstler-existenzminimum-100.html, letzter Zugriff 15. Juni 2020. [5] Bild zur Markenpersönlichkeit, Quelle: siehe Dokumentation, Abbildungsverzeichnis s.120